Der Schatz der Ynkas

Bände 1, 2 und 3

Sir John Retcliffe

in Arbeit

DER SCHATZ DER YNKAS
Mit einem Nachwort von Prof. Dr. Volker Neuhaus
3 Bände, illustriert
mit den dazugehörenden Textteilen aus Nena Sahib und Biarritz als Anhang


Der Roman DER SCHATZ DER YNKAS ist erstmalig von 1865 bis 1867 in 3 Bänden als erster (in sich abgeschlossener) Abschnitt von PUEBLA, ODER DIE FRANZOSEN IN MEXIKO, dem 4. Teil der HISTORISCH-POLITISCHEN ROMANE AUS DER GEGENWART erschienen und hat die Sonora-Expedition des Grafen Raousset Boulbon, die Napoleon III. veranlasste, sich auf das mexikanische Abenteuer einzulassen, zum Thema.
Als abzusehen war, dass es zu den geplanten weiteren Abschnitten, die die französische Intervention und die Vorgänge um Kaiser Maximilian behandeln sollten, nicht mehr kommen würde, wurde der Gesamttitel etwa ab 1873 in DER SCHATZ DER YNKAS umgeändert.
Die hier erscheinende Ausgabe wird den unveränderten Text der Originalausgabe enthalten.


  • Sir John Retcliffe

    Der zum Lager der extremen Konservativen gehörende Journalist Hermann Goedsche, zeitweise Redaktionskollege von Theodor Fontane, entwarf mit seinen historisch-politischen Romanen aus der Gegenwart ein umfassendes Bild der politischen Vorgänge seiner Gegenwart. Er griff die zu seiner Zeit verbreiteten Verschwörungstheorien (siehe auch Gabriel Ferry: Die Kosakenjagd) auf und versuchte durch die Einführung von weltweit operierenden politischen Geheimbünden - auch einer jüdischen Weltverschwörung - zu einem schlüssigen Weltmodell zu gelangen. Das Pseudonym Sir John Retcliffe verwendete er, um den Lesern Authentizität der von ihm geschilderten "Hintergrundinformationen" aus dem feindlichen (englischen) Lager zu suggerieren.